Detaillierte Informationen
Ein Balkonkraftwerk (auch Steckersolargerät) ist eine Mini-Photovoltaikanlage für Balkon, Terrasse oder Garten. Mit 1–2 Solarmodulen und einem Mikrowechselrichter erzeugen Sie eigenen Strom und speisen ihn direkt ins Hausnetz ein.
🔌 Technische Rahmenbedingungen 2025
- Maximale Leistung: 800 W (AC) pro Wechselrichter, max. 2.000 Wp (DC) gesamt
- Anschluss: Schuko-Steckdose erlaubt (Wieland empfohlen)
- Norm: ÖVE E 8101 Teil 7-712 für NA-Schutz erforderlich
- Zähler: Digitaler Zweirichtungszähler oder Rücklaufsperre erforderlich
Was kostet ein Balkonkraftwerk 2025?
💡 Tipp: Regionale Förderungen können die Kosten um 100–500 € senken (Salzburg, Kärnten, Tirol).
Installation in 4 Schritten
Planung
30–60 Min.
Standort prüfen, Verschattung analysieren. Bei WEG: Miteigentümer schriftlich informieren (2 Monate Frist).
Montage
2–4 Std.
4 Befestigungspunkte pro Modul! Neigung 25-35° optimal. Windlast beachten (Alpenregion!).
Anschluss
10–15 Min.
Wechselrichter mit Schuko-Stecker in Steckdose (Wieland empfohlen). FI-Schutzschalter prüfen. Fertig!
Anmeldung
10 Min.
MINDESTENS 2 WOCHEN VORHER beim Netzbetreiber anmelden! Online-Formulare verfügbar (Wien Energie, EVN, etc.).
Anmeldung beim Netzbetreiber: Das müssen Sie wissen
Die Anmeldung beim örtlichen Netzbetreiber ist gesetzlich vorgeschrieben. Dauert nur 10 Minuten und ist kostenlos. Ohne Anmeldung drohen Strafen von 20-500€.
Benötigte Angaben:
- Standort der Anlage (Adresse mit Zählpunktnummer)
- Modulleistung (Wp) und Wechselrichterleistung (W)
- Geplantes Inbetriebnahmedatum
- Hersteller und Modellbezeichnung
- Konformitätsnachweis (CE-Zertifikat)
Wichtig: Der Netzbetreiber prüft Ihren Stromzähler und tauscht ihn bei Bedarf kostenlos gegen einen mit Rücklaufsperre aus.
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Kostenloser Rechner mit PVGIS-Daten, PDF-Report und Anmeldeinfos für österreichische Netzbetreiber.
Zur Berechnung